Entgiftungs- und Ausleittherapien / EDTA-Chelat-Therapie

Die Chelat-Therapie ist ein wirkungsvolles biologisches Verfahren zur klinischen Metallausleitung, um somit den Körper von Belastung zu befreien. Zusammen mit Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen wird sie als intravenöse Infusion durchgeführt. Jeder Behandlung geht eine intensive ausführliche Diagnostik voraus. Dabei kommen Chelatoren zum Einsatz. Dies sind künstliche Transportmoleküle, die auf ihrem Weg durch den Körper Schwer- und Leichtmetalle an sich binden, indem sie diese ringförmig einschließen und auf dem Blutweg über die Nieren endgültig ausscheiden. Je nach eingesetztem Chelator werden Metalle wie Blei, Kadmium, Silber, Nickel, Arsen, Aluminium oder auch Quecksilber, Arsen und Palladium gebunden.

Eine wesentliche Indikation für den Einsatz einer Chelat-Therapie ist die Arteriosklerose. Die bekannten Risiken zur Entstehung der Arteriosklerose sind Bluthochdruck, Rauchen, Stress, Diabetes mellitus, Fehlernährung, Bewegungsmangel und Fettstoffwechselstörungen. Der Prozess der Plaquebildung (Gefäßablagerungen), bei der LDL-Cholesterin mit Blut oxidiert, geht sehr langsam voran. Letztlich kann ein Gefäßverschluss zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Die Arteriosklerose ist ein systemisches Problem und führt meist erst zu Beschwerden, wenn die Blutgefäße schon zu 70 – 90 % verschlossen sind.

 

Weitere Indikationen für die Chelat-Therapie

  • Durchblutungsstörungen
  • Toxische Metall-Syndrom
  • Schwer- und Leichtmetallvergiftungen
  • Vorbeugung von Krankheiten z.B: Krebs
  • Abfangen von “Freien Radikalen”
  • Allgemeine Arteriosklerose / Durchblutungsstörungen
  • Hypertonie / Bluthochdruck
  • Müdigkeit / Konzentrationsmangel / Nervosität
  • Demenz
  • Morbus Alzeimer
  • Morbus Parkinson
  • Koronare, zerebrale und periphere Gefäßschäden
  • Chronisches Müdigkeits-Syndrom
  • Fibormyalgie
  • Arthrose / Arthritis /Rheuma
  • Sklerodermie
  • Neurodermitis / Psoriasis
  • Neurodegenerative Erkrankungen
  • ADHS / Lernstörungen
  • Burn-Out-Syndrom
  • Degenerative Augenerkrankungen (SMD), Ohrensausen (Tinnitus), Schwerhörigkeit, Migräne
  • Multiple Sklerose
  • Diabetes

Diese Indikationen sollten immer Anlass sein, nach abgelagerten Schwermetallen zu suchen.

 

Gegenanzeigen/Kontraindikationen

Allergie auf Chelatoren, schwere Nieren- und Leberfunktionsstörungen, akute Infekte unter Antibiotika-Therapie, unbehandelte (= dekompensierte) Herzinsuffizienz, starke Herzrhythmusstörungen, ausgedehntes Aneurysma, Zustand nach Lungen-TBC, Schwangerschaft.

 

Laborkontrollen

Kontrolle der Blutwerte vor Beginn einer Therapie, nach 2-4 Infusionen und am Ende der Infusionsserie gehören zur Therapieüberwachung, um sicherzustellen, dass die Ausscheidungsorgane gut arbeiten (vor allem Nieren und Leber) und die Infusion nicht zu einer Verschiebung der Elektrolyte führt.

 

Häufigkeit (Frequenz)

Ein Satz mit 10-30 Infusionen, meist 20 Infusionen, in der Regel 2x/Woche
Erhaltungsdosis 1x/Monat oder Wiederholung alle 3-6 Monate