gesund & aktiv – Das stoffwechselbasierte Ernährungsprogramm

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Was ist gesund & aktiv?

So einzigartig jeder Mensch ist, so individuelles ist auch sein Stoffwechsel. Entsprechend individuell muss auch seine Ernährung sein. Das Ernährungsprogramm von gesund & aktiv berücksichtigt diese Individualität.  Für jeden Menschen werden die für ihn optimalen Nahrungsmittel auf Basis seines Hormonsystems, Stoffwechsels und seiner Genetik ermittelt. Sie können mit gesund  & aktiv medizinisch gesund abnehmen, ihre Vitalität steigern und den Stoffwechsel optimieren.

Die Grundlage bildet eine Stoffwechselanalyse auf Basis von 42 Blutwerten. Auch die Blutgruppe, der Verbrennungtyp sowie die glykämische Last der einzelnen Nahrungsmittel liefern wertvolle Erkenntnisse zur Ermittlung der optimalen Lebensmittel. Darüber hinaus werden Nahrungsmittel-unverträglichkeiten, Ernährungsgewohnheiten, Krankheiten und persönliche Ziele berücksichtigt.

 

Die Basis von gesund & aktiv

Stoffwechsel und Genetik

Der Stoffwechsel ist die ist die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper. Er sorgt für die Umwandlung und den Transport aller Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die unsere Körperzellen zum Leben und zur Energiegewinnung benötigen. Wichtig für den Stoffwechsel sind außerdem Hormone und Enzyme. Der Stoffwechselprozess wird wesentlich durch das Hormon- und Nervensystem gesteuert. Der Stoffwechsel entgiftet den Körper und sorgt für die Baustoffe, die unsere Organe entwickeln und reparieren. Aber auch Umweltfaktoren beeinflussen den Stoffwechsel, etwa die Temperatur. Das wichtigste Stoffwechselorgan ist die Leber.

Bedingt durch Gene und Lebensumstände hat jeder Mensch ein individuelles Stoffwechselprofil. Für die Gesunderhaltung ist es entscheidend, Schwachstellen im Stoffwechsel und im Hormonsystem zu identifizieren. Zentrale Bedeutung im Stoffwechsel haben Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett und Mineralstoffe.

Die umfangreiche Vital- und Stoffwechselanalyse von gesund & aktiv ist Basis für das individuelle Ernährungsprogramm. Sie gibt Auskunft über:

Blutuntersuchung
  • die Aktivität einzelner Organe
  • die Drüsenaktivität (Hormone)
  • den Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel
  • die wichtigsten Mineralstoffe
  • die Stoffwechselverbrennungstyp
  • die Stoffwechsellage: aufbauend (anabol) oder abbauend (katabol)
  • den Säure-Basen-Haushalt

Für einen gesunden Eiweißstoffwechsel ist es wichtig, auch die Blutgruppe zu berücksichtigen.

 

Zu viele Kohlenhydrate bewirken einen hohen Insulinspiegel

Das Hormon und der StoffwechselIm Ernährungsstoffwechsel spielt das durch Kohlenhydrat aktivierte Insulin eine entscheidende Rolle. Ein Anstieg des Insulinspiegels führt zu erhöhten Blutfetten und vermindert die Stoffwechselaktivität der Hormone. Die Folge davon ist eine vermehrte Fetteinlagerung bei gleichzeitiger Blockierung des Fettabbaus. Nicht Fette führen zu Übergewicht, sondern ungeeignete Kohlenhydrate und Nahrungsmittel, die den Stoffwechsel belasten.

 

Die drei Phasen von gesund & aktiv

In drei Schritten zur erfolgreichen Ernährungsumstellung

  1. Vorbereitungsphase – der Körper wird schonend auf die leicht umsetzbare Ernährungsumstellung vorbereitet.P1040954
  2. Hauptphase – Ihr Körper stellt sich auf die gesunde Ernährungsweise ein. Die Gewichtsabnahme beginnt und Ihr Wohlbefinden verbessert sich.
  3. Erhaltungsphase – sie beginnt, wenn Sie mit Ihrem neuen Gewicht und Befinden zufrieden sind. Sie erhalten eine zusätzliche Nahrungsmittelauswahlliste die Ihren Warenkorb ergänzt.

Während der gesamten Phasen werden Sie von mir betreut und in regelmäßigen Abständen Kontrolluntersuchungen durchgeführt.

Ihr persönlicher Ernährungsplan enthält die guten Kohlenhydrate, wertvollen Eiweiße und gesunden Fette und Öle, die zu Ihrem Stoffwechsel passen. Er lässt sich leicht und bequem umsetzen. Selbst das Essen in der Kantine oder im Restaurant ist trotz der Ernährungsumstellung möglich.

 

Jetzt noch individueller – noch besser auf den Patienten ausgerichtet!

gsund & aktiv ist nicht nur für Übergewichtige, sondern auch für jeden Menschen geeignet, der sich dauerhaft gesünder ernähren möchte. Um dieser Vielseitigkeit gerecht zu werden, kann die neue Erweiterung der Ernährungspläne noch genauer auf die unterschiedlichen Bedürfnissen der Patienten eingehen.

Das Ernährungsprogramm bietet jetzt folgende Differenzierungsmöglichkeiten:

  • gesund & aktiv ABNEHMEN:  – Die Gewichtsreduktion für Übergewichtige
  • gesund & aktiv VEGETARISCH ABNEHMEN: Die Gewichtsreduktion für Vegetarier
  • gesund & aktiv VITAL: Steigert Vitalität und Wohlbefinden
  • gesund & aktiv VEGETARISCH VITAL: Steigert Vitalität und Wohlbefinden von Vegetariern

 

Das Ziel – Ihr Ziel

Mit der Ernährungsumstellung können Sie:

  • gesund und schnell abnehmen – durch Ihre persönlichen, stoffwechseloptimierten Nahrungsmittel.
  • Ihr Wunschgewicht leicht halten – ganz ohne JoJo-Effekt.
  • mehr Vitalität und Leistungsfähigkeit zurück gewinnen und das Wohlbefinden von Körper und Psyche verbessern,
  • jünger aussehen durch schöne glatte Haut.

Klassische Ausleitverfahren

In meiner Praxis biete ich folgende klassischen Ausleitverfahren an:

Blutegelbehandlung

Die Blutegeltherapie gehört zu den sogenannten ausleitenden Heilverfahren. Hierbei steht die Beseitigung von lokalen Fülle-, Stauungs- und Schmerzzuständen aufgrund eines Blut – und Lymphödems im Vordergrund. Dazu werden Blutegel an der Hautoberfläche angesetzt. Zusätzlich erzielen die in die Haut eindringenden Blutegelwirkstoffen auch spezielle antiphlogistische (entzündungshemmende) und analgetische (schmerzlindernde) Effekte und die Grundsubstanz des Bindegewebes wird verbessert.

 

Hauptindikationen:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparats:
  • schmerzhafte Gelenkarthrosen, v.a. Kniegelenksarthrosen, Sprunggelenksarthrosen, rheumatische Erkrankungen
  • Venöse Erkrankungen:
    akute Thrombophlebitis, variköser Symptomenkomplex, post-thrombotisches Syndrom (mit begleitenden Stauungsschmerzen)

 

Sonstige Indikationen:

  • Herpes Zoster (Gürtelrose)
  • akute und chronische Otitis media (Mittelohrentzündung)
  • arterielle Hypertonie bei erhöhtem Hämatokrit
  • Hämorrhoidalsyndrom und (Peri-) Analthrombose
  • akuter Gichtanfall
  • akute und chronische Osteomyelitis
  • Hämochromatose (als Aderlass)
  • Wundheilungsstörungen durch postoperativen Lymph- und venösen Rückstau in der Traumatologie (z.B. Handchirurgie) und plastischen Chirurgie

 

Kontraindikationen:

  • Hämorrhagische Diathesen bzw. Hämophilie („Bluterkrankheit“)
  • Blutgerinnungsstörungen durch Medikamente (z.B. Marcumar®, Falithrom®, Comadin®)
  • verminderten Blutplättchen (Thrombozytopenie) u.a.
  • Hauterkrankungen an der Applikationsstelle
  • akute Magen- oder Darmgeschwüre
  • deutliche Blutarmut (Anämie, Hb unter 10 g/dl)
  • erheblicher Immunschwäche (AIDS, Chemotherapie, etc.)
  • schwere chronische Erkrankungen (Krebserkrankungen im fortgeschrittenen Stadium, langjährige Dialyse bei Nierenerkrankungen, etc.)
  • fortgeschrittene periphere Gefäßerkrankungen (pAVK ab Stadium III)
  • ausgeprägten Wundheilungsstörungen (z.B. bei schlecht eingestelltem Diabetes mellitus, erheblichem Übergewicht, etc.)
  • bekannte Allergien gegen Blutegel-Inhaltsstoffe (Hirudin, Histamin, etc.)

 

Relative Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen:

  •  bei Neigung zu überschießender Narbenbildung (Keloidbildung)
  •  keine Anwendung an gut sichtbaren Körperstellen
  • Aspirin® sollte 5-10 Tage vor einer Behandlung nach Rücksprache mit dem Therapeuten nicht eingenommen werden.

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Schröpfen

Therapeutin, Behandlung jugendlicher Patientin mit chinesischer Akupunktur

Schröpfen ist eine der ältesten Heilmethoden und älter als der Aderlass und die Blutegeltherapie. Schröpfen ist eine Reiztherapie und gehört zu den Ausleitverfahren. In meiner Praxis wird nur trocken geschröpft oder in Form einer Schröpfmassage. Die Form des blutigen Schröpfens wird nicht angewandt.

 

Wirkung

Die speziellen Schröpfgläser werden unter Vakuum auf die Haut gebracht. Die dadurch ausgelöste Saugwirkung regt die Durchblutung in dem betroffenen Gewebe an. Schröpfen wirkt nicht nur im behandelten Gebiet sondern über Segmente auf bestimmte Organe und somit auf den gesamten Organismus.

 

Schröpfmassage

Die Schröpfmassage ist eine Weiterentwicklung des trockenen Schröpfens. Dies wird vor allem bei Muskelverspannungen eingesetzt, in Bereichen mit verminderter Durchblutung, wenn Wärme angesagt ist. Gerade bei Schmerzen im Nacken, im Brust- und Lendenwirbelbereich bringt diese Massageform häufig Erleichterung.

 

Indikationen:

  • Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Ohrensausen bzw. Tinnitus
  • Menstruationsprobleme
  • Verstopfung
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Probleme im Bereich von Magen, Leber, Galle

 

Kontraindikationen:

  • Schwangerschaft
  • Tumorerkrankung
  • Hauprobleme wie Ekzeme oder besonders dünne, kranke Haut
  • Blutverdünnungsmedikamenten
  • unklare Infekten
  • akute Notfälle

Geschröpft werden sollte nicht auf Muttermalen, Krampfadern, im Bereich von Venenentzündungen, auf Verletzungen, Hautausschlägen, Warzen, Sonnenbrand und bei akuten Entzündungen.

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Aderlass

Der Aderlass gehört bei allen Naturvölkern zu den wichtigsten therapeutischen Eingriffen, er verringert und reinigt das Blut. Die entnommene Blutmenge wird durch Rückresorption von Flüssigkeit aus dem Gewebe sofort ersetzt, was zu einem erheblichen Verdünnungseffekt in der Endstrombahn mit einer Verbesserung der Mikrozirkulation führt. Die Blutbildung wird angeregt, seine Fließeigenschaft verbessert und das Immunsystem wiederum aktiviert. Auch werden eine Vermehrung der Leukozyten (weiße Blutkörperchen) bis hin zu einer Einflussnahme auf im Gewebe zurückgehaltene Stoffwechselendprodukte und Toxine (Gifte) erreicht.

Die beim Aderlass entnommene Blutmenge (zwischen 50 und 500 ml) richtet sich nach Alter, Geschlecht und Konstitution des Menschen. Ein Aderlass wird angewendet, wenn sich der Patient lustlos und schlapp fühlt, er sich ungesund ernährt, wenig Bewegung und viel Stress hat, über Kopfweh und „Blei in den Beinen“ klagt. Also Anzeichen dafür bestehen, dass der Körper nur ungenügend mit Sauerstoff versorgt wird, dass das Blut „zu dick“ ist und Thrombosegefahr besteht.

 

Folgende Indikationen gelten für den Aderlass:

  • Hoher Blutdruck
  • Verengte Blutgefäße
  • Thrombose oder Thrombosegefahr
  • Blutvergiftung
  • Anzeichen für Lungenödeme
  • Schwangerschaftskrämpfe
  • Polyzythämie (zu viele rote Blutkörperchen)
  • Eisenspeicherkrankheit
  • Herzinfarktgefahr bei Übergewicht und Bluthochdruck

 

Kontraindikation/Gegenanzeigen:

  • Anämie (Blutarmut) – trotzdem gilt eine leichte Änämie auch als Indikation für einen „kleinen Aderlass“, als Reiz für das blutbildende System, damit sind weniger als 150 ml gemeint
  • niedriger Blutdruck
  • untergewichtige Patienten
  • geschwächte Patienten
  • Frauen – sie verlieren durch die Menstruation regelmäßig Blut, daher Risiko einer Anämie

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Neuro-Balance-Therapie©

Die Neuro-Balance-Therapie© ist eine Infusionstherapie, die auf die Erhaltung des biologischen Gleichgewichts des vegetativen Nervensystems ausgerichtet ist. Das vegetative Nervensystem steuert alle lebenswichtigen Organ- und Vitalfunktionen in unserem Körper ohne Einschaltung des Bewußtseins oder des Willens. Dazu zählen:

  • die Durchblutung des Gehirns und aller inneren Organe
  • die Sinnesorgane (Augen, Gehör, Gleichgewichtssinn, Tastsinn, Geschmackssinn)
  • das Herz
  • die Lunge
  • die Verdauung, die Leber, die Darmtätigkeit
  • die Nieren, der Harnleiter, die Blase
  • die Funktion der Blutgefäße
  • die Funktion der Speicheldrüsen
  • die Funktion aller Hormondrüsen (Hypophyse, Zirbeldrüse, Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, Thymusdrüse, Bauchspeicheldrüse, die Nebenniere bestehend aus Nebennierenmark und –rinde, weibliche Keimdrüsen (Eierstöcke), männliche Keimdrüsen (Hoden)
  • der Wasser- und Elektrolythaushalt
  • der Wärmehaushalt
  • die Sicherstellung der körperlichen Abwehr u.v.m.
  • das Anpassen der Organfunktionen an die jeweiligen Bedürfnisse und Belastungsfaktoren
  • die Kontrolle des inneren Milieu des Körpers mit dem Ziel der Erhaltung des biologischen Gleichgewichtes (Homöostase)

 

Das vegetative Nervensystem funktioniert durch zwei anatomisch getrennte Hauptnervenstränge:

» den Sympathicus
» den Parasympathicus

Beim gesunden Menschen stehen diese beiden Nervenstränge im biologischen Gleichgewicht. Dieses Gleichgewicht ist allerdings sehr empfindlich und kann durch vielseitige Einflüsse wie

  • psychische Überforderung (Leistungsdruck, Existenzangst, Mobbing)
  • soziale Probleme, familiäre Sorgen
  • körperliche Fehlbelastungen und Fehlhaltungen
  • falsches Freizeitverhalten, vor allem Bewegungsmangel
  • Überforderung der Entgiftungsorgane Leber, Niere, Darm, Haut- und Schleimhäute durch Fehlernährung, Genuss- und Arzneimittelmissbrauch, Umweltgifte, Elektrosmog etc.
  • Lärmbelastung am Arbeitsplatz, im Wohngebiet
  • negative Einflüsse durch Medien

gestört werden.

 

Störungen im vegetativen Nervensystem sind oft nur schwierig zu diagnostizieren. Häufig werden solche Patienten als „Psychopathen“ oder „Simulanten“ bezeichnet. Sind keine organischen Funktionsstörungen festzustellen, werden vegetative Störungen unbekannter Ursache herangezogen und diese Betroffenen vielfach als medizinisch nicht therapierbar dargestellt.  Die Neuro-Balance-Therapie© stellt hier eine wirkungsvolle Behandlungsalternative dar, der in meiner Praxis eine verständnisvolle Zuwendung zum Patienten mit gründlicher Anamnese, körperlichen sowie speziellen labortechnischen Untersuchungen und Beratung vorausgehen. Mit der Neuro-Balance-Therapie© können Störungen im vegetativen Nervensystem bei gezieltem Einsatz auf schonendende Weise und für den Patienten rasch spürbar therapiert werden.

 

Die Neuro-Balance-Therapie© hat sich in der Praxis bei folgenden Erkrankungen bewährt

  • alle Formen neurovegetativer Störungen
  • reaktive (exogene) depressive Störungen
  • cerebrale Durchblutungsstörungen verschiedenster Ursache
  • präsenile Demenz
  • Multiple Sklerose
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Leberparenchymschäden
  • Darmatonien/-erschlaffungen
  • Blasenatonien/-erschlaffungen, Blasenfunktionsstörungen
  • Colon irritabile
  • kochleäre Prozesse wir Morbus Menière und Tinnitus
  • Migräne
  • hartnäckige Neuralgien (N. trigeminus, -ischiadicus, -fascialis, nach Herpes zoster)
  • periphere Durchblutungsstörungen
  • labile Hypertonie
  • orthostatische Dysregulation
  • benigne Prostatahypertrophie
  • Potenzstörungen
  • überschießende klimakterische Bescherden
  • andere unklare hormonellen Störungen

Die Infusionsdauer beträgt ca. 45 Minuten. Die Behandlungsdauer richtet sich je nach Krankheits- und Beschwerdebild und kann einige Wochen bis zu einer Dauertherapie betragen.

 

Kontraindikationen / Gegenanzeigen

akutes Asthma bronchiale
pathologische Bradykardie
akuter Herzinfarkt
Morbus Parkinson

Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie, benannt nach ihren Entdeckern Ferdinand und Walter Huneke, wird ein Lokal-Anästheticum, das heißt ein örtliches Betäubungsmittel, zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken an bestimmte Stellen des Körpers gespritzt. Damit wird nicht nur ein begrenztes Gewebegebiet vorübergehend schmerzunempfindlich gemachte, sondern Schmerzen können sogar anhaltend gelindert werden.

Die schmerzlindernde Wirkung des Mittels erfolgt nicht über den Blutweg, sondern über das viel schneller leitende vegetative (unbewusste) Nervensystem. Dies erklärt die sehr schnelle Wirkung der Therapie, in manchen Fällen schon innerhalb von wenigen Sekunden, was deshalb als „Sekundenphänomen“ bezeichnet wird.

Die Neuraltherapie geht davon aus, dass örtlich begrenzte Reizzustände, sogenannte Störfelder, Nervenbahnen so reizen können, dass sie auch in entfernten Körperregionen chronische Beschwerden auslösen und lange anhalten können. Zum Störfeld kann jede krankhaft veränderte Stelle des Körpers und jedes krankhaft veränderte Organ werden. Durch die permanente Reizung, die von diesem Störfeld ausgelöste wird, kann für den Körper ein Dauerstress entstehen, der seine eigenen Regulationsmechanismen stört und zu einer „Regulationsstarre“ führt. Die Neuraltherapie unterbricht diese Starre mit Hilfe des injizierten Lokalanästhetikums und der auslösende Herd erhält so wieder Anschluss an das gesamtkörperliche Geschehen.

Zeitlich können zwischen der Entstehung eines Störfelds und der Entstehung dadurch bedingter Beschwerden Jahre vergehen, deshalb ist auch eine besonders genaue Befunderhebung notwendig. Der Einsatz der Neuraltherapie kann sowohl in der therapeutischen Behandlung als auch in der diagnostischen Störfeldsuche eingesetzt werden. Häufige Störfelder finden sich z. B. an Narbenverläufen, im Zahn- und Kieferbereich oder an den Mandeln.

Im Rahmen der eigentlichen Behandlung werden sehr geringprozentige Procain- oder Lidocainlösungen zur Bildung von Quaddeln unter die Oberhaut (intrakutan) injiziert. Es kann dabei entweder direkt in den Beschwerdeort oder das Störfeld, aber auch in das mit dem erkrankten Organ korrespondierende Hautareal bzw. in und um Nervenaustrittspunkte oder Nervenknoten (Ganglien) gespritzt werden. Zwischenzeitlich hat sich aber auch diese Therapie weiter entwickelt und es konnte festgestellt werden, dass ein positiver „Heil“-Reiz schon bei der Anwendung von Kochsalzlösung für Injektionszwecke in vielen Fällen ausgelöst wird. Es können auch eine ganze Reihe von Kombinationspräparaten mit verschiedenen homöopathischen Inhaltstoffen in Regionen injiziert werden, die mit Procain oder Lidocain nicht mehr erreicht werden kann.

Pro Behandlung werden ca. 5-10 ml des Lokalanästhetikums, oder eines anderen, für die Neuraltherapie geeigneten Medikaments, gespritzt. Je nach Krankheitsbild und Ort der Beschwerden wird das Präparat meistens auf mehrere Einstichstellen verteilt. In einigen Fällen reicht bereits eine einzige Behandlung aus, häufig sind jedoch 5-10 Behandlungen sinnvoll, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen.

 

Die Neuralterapie kann beispielsweise bei folgenden Anwendunge/Indikationen eingesetzt werden:

  • Arthrose
  • Chondropathia patellae (Knorpeldegeneration der Kniescheibe)
  • Colitis ulcerosa (Darmentzündung)
  • Epikondylitis (Entzündung des Ellenbogengelenks)
  • Fettleber
  • Gicht
  • Gefäßerkrankungen (z. B. Krampfaderleiden, chronisch venöse Insuffizienz)
  • Harnwegsinfekte
  • Gallensteine
  • Karpaltunnelsyndrom (Handwurzelschmerz durch Nervenkompression)
  • Kopfschmerz
  • Kollagenosen (systemisch-entzündliche Bindegewebserkrankungen)
  • Lebererkrankungen
  • Lumbago („Hexenschuss“)
  • Lymphödem
  • Migräne
  • Morbus Bechterew (entzündlich-rheumatische Erkrankung)
  • Morbus Menière (Drehschwindel mit Schwerhörigkeit und Ohrgeräuschen)
  • Morbus Scheuermann (Wirbelkörperreifestörung)
  • Morbus Sudeck (Folgeerkrankung gelenknaher Knochenbrüche)
  • Neuralgien
  • Osteoporose
  • Postherpetische Neuralgie (Schmerzsyndrom nach Herpes Zoster)
  • Rheumatoide Arthritis
  • Rhinitis (Schnupfen)
  • Roemheld-Syndrom (Herzbeschwerden aufgrund eines überblähten Magens)
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Tendopathien (Erkrankungen der Sehnen)
  • Traumata (z. B. Knochen-, Muskel- oder Bänderverletzungen)
  • Trigeminusneuralgie (Entzündung eines Gesichtsnervs)
  • Ulcus cruris („offenes Bein“)
  • Urolithiasis (Nierensteine)

 

Gegenanzeigen/Kontraindikationen

Die Neuraltherapie darf nicht angewendet werden bei schweren Infektionskrankheiten, immunologischen Erkrankungen, bestimmten Allergien (vor allem gegen das Lokalanästhetikum!), akuten Entzündungen des betreffenden Hautareals oder Blutgerinnungsstörungen. Patienten mit sehr niedrigem Blutdruck oder Kollapsneigung sollten darüber im Vorfeld mit ihrem behandelnden Heilpraktiker sprechen.

 

Nebenwirkungen und Risiken

Es besteht das potenzielle Risiko eines anaphylaktischen Schocks (lebensbedrohliche allergische Reaktion).
Bei sachgerechter Anwendung sind mögliche Nebenwirkungen (z. B. Irritationen von Nerven, Gefäßen oder Organen durch die Injektionsnadel) selten. Es kann jedoch zu einer minimalen Blutung, einem kleinen Hämatom (“blauer Fleck“) an der Einstichstelle oder zu einem „Muskelkater-Gefühl“ im Bereich der Injektionen kommen.

Basen-Infusion mit Natriumhydrogen- karbonat

Die Säurebelastung des Gewebes hat sich heute zu einem Hauptmechanismus der Entstehung von chronischen Krankheiten und Krebs herausgestellt. Während anfallende Säuren aus dem Blut schnell entfernt werden, trifft dies für die Mikroumgebung von durchblutungsgestörtem oder chronisch entzündetem Gewebe nicht mehr zu.

Die Basen-Infusion, mit der wichtigsten Körperbase Natriumhydrogencarbonat, beschleunigt die Entsäuerung des Gewebes und fördert die Durchblutung von über längere Zeit unterversorgtem und chronisch schmerzhaftem oder entzündetem Gewebe. Die Behandlung wirkt zugleich als „Sympathikolyse“, das heißt, sie hat eine schmerzlindernde und entspannende Wirkung auf das Nervensystem.

Die Therapie hat sich zudem als sehr förderlich für die Wirkung anderer abwehrsteigernder Therapien erwiesen und wirkt schützend auf Leber und Bauchspeicheldrüse. Eine Baseneinnahme gehört bei den meisten chronischen Erkrankungen, Entzündungen, Verdauungsbeschwerden und im Rahmen der Biologischen Krebstherapie zu den wesentlichen Basisbehandlungen. Dr. WORLITSCHEK hat in seinen Arbeiten gezeigt, dass die Entsäuerung der Gewebe mittels Infusion einer Natriumhydrogenkarbonat-Lösung sehr viel effektiver möglich wird. Die Behandlung entwickelte sich zu einer Standardbehandlung in der Naturheilkunde.

 

Wann ist die Basen-Infusion besonders sinnvoll?

• Körperentsäuerung (bei den meisten chronischen Krankheiten angezeigt)
• Schmerztherapie (bei chronischen und systemischen Schmerzen, mangelnder Wirksamkeit anderer Verfahren)
• Rheuma- und Arthrosetherapie
• Durchblutungsförderung
• Vitalisierung und Anti-Aging
• Biologische Krebstherapie (oft in Kombination mit zusätzlichen Verfahren)
• Colitis ulzerosa
• Hautleiden
• Operationsvor- und nachsorge

 

Häufigkeit (Frequenz)

Die Infusion erfolgt in der Regel 6 bis 10 mal alle 2 bis 3 Tage (u.U. auch täglich)

 

Hauptsächliche Ursachen für eine Säurebelastung können sein:

  • Fehlernährung: zu viel säurebildende Nahrung (Fleisch, Fisch, Käse, Wurst, Weißenmehlprodukte, Süßigkeiten etc.), zu wenig Obst, Gemüsekonsum und Kartoffeln (basenbildende Nahrungsmittel)
  • Bewegungsmangel und Atmung – zu wenig Bewegung an der frischen Luft
  • mangelnde Ausscheidung – unzureichende Flüssigkeitszufuhr behindert das Ausscheiden über Niere und Haut
  • gestörte Darmfunktion bzw. Darmflora beeinflusst den Säure-Basen-Haushalt
  • schwere Erkrankungen, die Einfluss auf die Nährstoffaufnahme im Magen-Darm-Trakt, dem zellulären Stoffwechsel, der Atmung oder der Ausscheidung haben, sind besonders gefährdet
  • Stressreaktionen
  • anhaltende Antibiotika- und Schmerzmitteltherapie
  • Arzneimittelabusus (Missbrauch)
  • chronische Erkrankungen und Entzündungsprozesse
  • Störfelder (Wurzelbehandlungen, Amalgam)
  • Chemo- und Strahlentherapie

Fallen durch o.g. Erkrankungen bzw. Fehlernährung zu viele Säuren im Körper an, werden diese durch Bicarbonate oder Hämoglobin abgepuffert und über Nieren, Darm und Lunge ausgeschieden. Ist die Kapazität zur Neutralisierung erschöpft, werden die Säuren in Bindegewebe, Muskeln und Gelenken deponiert. Die Folge könnten dann Kopfweh, Migräne, Fibromyalgie, Nieren-und Gallensteine, Osteoporose, Gelenkbeschwerden, chronische Müdigkeit, Depressionen oder auch eine Infektneigung sein.

 

 

 

 

Entgiftungs- und Ausleittherapien / EDTA-Chelat-Therapie

Die Chelat-Therapie ist ein wirkungsvolles biologisches Verfahren zur klinischen Metallausleitung, um somit den Körper von Belastung zu befreien. Zusammen mit Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen wird sie als intravenöse Infusion durchgeführt. Jeder Behandlung geht eine intensive ausführliche Diagnostik voraus. Dabei kommen Chelatoren zum Einsatz. Dies sind künstliche Transportmoleküle, die auf ihrem Weg durch den Körper Schwer- und Leichtmetalle an sich binden, indem sie diese ringförmig einschließen und auf dem Blutweg über die Nieren endgültig ausscheiden. Je nach eingesetztem Chelator werden Metalle wie Blei, Kadmium, Silber, Nickel, Arsen, Aluminium oder auch Quecksilber, Arsen und Palladium gebunden.

Eine wesentliche Indikation für den Einsatz einer Chelat-Therapie ist die Arteriosklerose. Die bekannten Risiken zur Entstehung der Arteriosklerose sind Bluthochdruck, Rauchen, Stress, Diabetes mellitus, Fehlernährung, Bewegungsmangel und Fettstoffwechselstörungen. Der Prozess der Plaquebildung (Gefäßablagerungen), bei der LDL-Cholesterin mit Blut oxidiert, geht sehr langsam voran. Letztlich kann ein Gefäßverschluss zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Die Arteriosklerose ist ein systemisches Problem und führt meist erst zu Beschwerden, wenn die Blutgefäße schon zu 70 – 90 % verschlossen sind.

 

Weitere Indikationen für die Chelat-Therapie

  • Durchblutungsstörungen
  • Toxische Metall-Syndrom
  • Schwer- und Leichtmetallvergiftungen
  • Vorbeugung von Krankheiten z.B: Krebs
  • Abfangen von “Freien Radikalen”
  • Allgemeine Arteriosklerose / Durchblutungsstörungen
  • Hypertonie / Bluthochdruck
  • Müdigkeit / Konzentrationsmangel / Nervosität
  • Demenz
  • Morbus Alzeimer
  • Morbus Parkinson
  • Koronare, zerebrale und periphere Gefäßschäden
  • Chronisches Müdigkeits-Syndrom
  • Fibormyalgie
  • Arthrose / Arthritis /Rheuma
  • Sklerodermie
  • Neurodermitis / Psoriasis
  • Neurodegenerative Erkrankungen
  • ADHS / Lernstörungen
  • Burn-Out-Syndrom
  • Degenerative Augenerkrankungen (SMD), Ohrensausen (Tinnitus), Schwerhörigkeit, Migräne
  • Multiple Sklerose
  • Diabetes

Diese Indikationen sollten immer Anlass sein, nach abgelagerten Schwermetallen zu suchen.

 

Gegenanzeigen/Kontraindikationen

Allergie auf Chelatoren, schwere Nieren- und Leberfunktionsstörungen, akute Infekte unter Antibiotika-Therapie, unbehandelte (= dekompensierte) Herzinsuffizienz, starke Herzrhythmusstörungen, ausgedehntes Aneurysma, Zustand nach Lungen-TBC, Schwangerschaft.

 

Laborkontrollen

Kontrolle der Blutwerte vor Beginn einer Therapie, nach 2-4 Infusionen und am Ende der Infusionsserie gehören zur Therapieüberwachung, um sicherzustellen, dass die Ausscheidungsorgane gut arbeiten (vor allem Nieren und Leber) und die Infusion nicht zu einer Verschiebung der Elektrolyte führt.

 

Häufigkeit (Frequenz)

Ein Satz mit 10-30 Infusionen, meist 20 Infusionen, in der Regel 2x/Woche
Erhaltungsdosis 1x/Monat oder Wiederholung alle 3-6 Monate

Hämatogene Oxydationstherapie (HOT)

Sie fühlen sich schlapp, sind schnell müde, leiden unter Antriebsmangel, Erschöpfung und Abgespanntheit, sind oft krank und leiden unter Schlafstörungen? Dies können Zeichen eines intrazellulären Energiemangels sein und eine Schwächung des Immunsystems. Hier setzt die hämatogene Oxydationstherapie (HOT) an. Die HOT steigert Ihre Lebensqualität, Ihr Wohlbefinden sowie Ihre körperliche und geistige Leistung. Sie verbessert die Durchblutung sowie den Stoffwechsel der Zellen und steigert die Abwehrkräfte.

 

Bei der HOT, auch bekannt als Photobiologische Eigenbluttherapie, wird Blut aus der Vene entnommen, mit Sauerstoff angereichert und, an einer Ultraviolett-Lichtquelle vorbeigeleitet, wieder in die Armvene zurückgeführt. Die Behandlung führt zu einer Verbesserung der SaueHOT EUMATRON_A_200_133rstoffaufnahme der Zellen, des Energiehaushaltes, der Durchblutung sowie des Stoffwechsels. Durch die Aktivierung der Schutzmechanismen des Körpers ist sie eine optimale Gesundheitsvorsorge und gleichzeitig eine ideale Anti-Aging-Maßnahme.

 

Haupt-Indikationen

  • Durchblutungsstörungenarterielle Verschlusskrankheit der Beine (PAVK, „Schaufensterkrankheit“), Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Hirndurchblutungsstörungen, nach Herzinfarkt und Schlaganfall, bei offenen Beinen, Thrombosen
  • altersbedingter Makuladegeneration (AMD)Bei der AMD wird der im Durchmesser nur 0,2 Millimeter große Bereich der höchsten Sehschärfe der Netzhaut fortschreitend geschädigt. Entscheidend ist ein früher Behandlungsbeginn. Studien haben kürzlich ergeben: Nach einer Erstbehandlung mit 12 Sitzungen kam es in 58 % der Fälle zu einer Sehverbesserung und in 22 % der Fälle zu einer Stabilisierung. Die Therapie hat sich sowohl bei der feuchten AMD (ca. 85 %) als auch bei der trockenen AMD (ca. 15 %) als gute Therapieform erwiesen.
  • Lebererkrankungen – akute und chronische Hepatitis
  • Erkrankungen der Niere – akute und chronische Entzündungen
  • Erkrankungen der Gelenke – Arthritis und Arthrosen
  • Chronischen Dermatosen – Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Ekzemen, Gürtelrosen, Akne
  • Abwehrschwäche des Immunsystems – häufig wiederkehrende Infektionen, chronischer Bronchitis, Nasennebenhöhlenkatarrh
  • Allergien, Heuschnupfen, Asthma
  • längere, massive Stresssituationen mit Leistungsschwäche
  • Unterstützung nach schweren Infektionskrankheiten, Operationen
  • Unterstützung bei Krebserkrankungen (mit und ohne Chemotherapie und Bestrahlung)
  • Konzentrationsschwäche, nachlassender Erinnerungsvermögen und Vergesslichkeit
  • Erschöpfung, Antriebsmangel, schnelle Ermüdbarkeit, Abgespanntheit und Schlafstörungen
  • Ohrgeräuchen, Kopfschmerzen, Schwindel
  • klimakterischen Beschwerden und prämenstruellen Syndromen und Depressionen
  • Diabetes Mellitus (und den Folgeerkrankungen), bei hohen Blutfetten und Gicht
  • Wundheilungsstörungen
  • Potenzstörungen

 

Gegenanzeigen/Kontraindikationen

Photosensibilität (UV-C-Licht)
Fieber unklarer Genese
akute Blutungen, Blutungsneigung (Hämophilie)
Hyperthyreose

Kortisonpräparate führen zu einer Wirkungsminderung der Therapie.

Darmsanierung

Unter einer Darmsanierung versteht man den Wiederaufbau einer gesunden Darmflora, in der alle Bakterien in einem Gleichgewicht vorhanden sind. Eine Darmsanierung ist spätestens bei auftretenden Beschwerden anzuraten. Ein sogenannter Florastatus, eine Laboruntersuchung des Darmmilieus per Stuhluntersuchung, sollte immer bei

  • Verdauungsstörungen wie Durchfall und/oder Verstopfungen
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • rheumatischen Beschwerden
  • Arthrose
  • erhöhter Infektneigung
  • Arteriosklerose
  • hohem Cholesterinspiegel
  • Bluthochdruck
  • Rückenschmerzen
  • Gicht
  • genereller Schwäche des gesamten Organismus
  • entzündeten und juckenden Hautleiden
  • ständiger Müdigkeit
  • deutlicher Gewichtszunahme

mit in die Diagnostik einbezogen werden. Bei der Stuhluntersuchung werden die Bakterien im Darm ermittelt und festgestellt, ob möglicherweise Verdauungsrückstände im Stuhl vorhanden sind, wie das Immunsystem auf der Darmschleimhaut arbeitet und ob allergische Komponenten und entzündliche Prozesse den Organismus belasten. In Verbindung mit einer einer ausführlichen Anamnese kann so der Darmflorazustand diagnostiziert werden ( „gestörte/ nicht gestörte Darmflora“).

Eine gesunde Darmflora bedeutet das Zusammenleben von Billionen verschiedenster Bakterien. Zwischen 100 und 400 verschiedene Bakterienarten leben dort miteinander und dies normalerweise in einem gesunden, natürlichen Gleichgewicht. Alleine das Bakterienmilieu im Darm beträgt 2 kg des Körpergewichtes. Vom Darm aus werden ca. 80 Prozent des menschlichen Immunsystems gesteuert. Auch werden hier verschiedene Vitamine, wie K, B2, B12, Folsäure und Biotin hergestellt. Diese physiologischen Bakterien bilden eine Barriere gegen Eindringlinge und aktivieren die körpereigene Abwehr. Voraussetzung ist allerdings, dass die Darmflora im Gleichgewicht ist.

Die Folge einer gestörten Darmflora ist häufig, dass die Betroffenen an einem geschwächten Darm leiden. Die Hauptursache dafür ist vielfach eine ungesunde, zu fette und zu eiweißreiche Kost. Überschüssiges, vor allem tierisches Eiweiß lagert sich im Darm ab. Es kommt zu einer Verschlackung, die die „guten“ Darmbakterien verdrängt und die „schlechten“ können sich immer mehr verbreiten. Die körperlichen Abwehrkräfte nehmen ab. Häufige Infekte machen sich breit. Unter Umständen haben die Betroffenen mit verschiedensten Verdauungsstörungen, Müdigkeit und Allergien zu kämpfen. Eine Darmsanierung ist in der Regel angeraten.

 

Darmreinigung vor Darmsanierung

Zunächst erfolgt jedoch eine Darmreinigung als Voraussetzung für eine Darmsanierung. Der Darm muss zuerst von dem schädlichen Ballast befreit werden, bevor überhaupt eine Darmsanierung helfen kann. Eine Darmreinigung wird mit den verschiedensten Verfahren und Mitteln durchgeführt. Diese sind entsprechend der Ausgangslage des Betroffenen und des Beschwerdebildes festzulegen. Es werden pflanzliche Mittel ebenso eingesetzt wie zum Beispiel die Colon-Hydro-Therapie. Unter Umständen wird auch eine antimykotische (gegen Pilze) Therapie nötig. Eine Darmreinigung ist als Kur anzusehen, die rund zwei bis vier Wochen dauert.

Nach der Darmreinigung folgt die Darmsanierung an. Auch hier hat man die Auswahl zwischen zahlreichen unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten. Die Patienten erhalten Milchsäure-bildende Keime, wie Lactobazillen und Bifidobakterien in Höchstdosierungen. Eine weitere Möglichkeit ist die Einnahme von Kolibakterien und anderen Keimarten. Anschließend werden dann meist die physiologischen Darmbakterien angefüttert, das heißt es wird versucht, die Vermehrung der Milchsäurebildner durch Gabe von unverdaulichen Oligosacchariden, wie zum Beispiel Inulin und Oligofructose anzuregen. Eine Umstellung der Ernährung ist oftmals auch ein wesentlicher Teil der Darmsanierung. Vor allem ist hier eine ballaststoffreiche Kost wichtig, wenig Fett, wenig tierisches Eiweiß, keine Weißmehlprodukte, wenig Süßes und viel Obst und Gemüse. Eine Darmsanierung dauert in der Regel acht bis zwölf Wochen. Die gesunde Ernährung sollte idealerweise natürlich auch nach der eigentlichen Darmsanierung beibehalten werden.

Orthomolekulare Medizin

„Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten, durch Veränderungen der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“
(Linus Pauling, amerikanischer Biochemiker und Nobelpreisträger, 1901-1994)

Die orthomolekulare Medizin versteht sich als Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes und nicht als Alternative zu herkömmlichen schulmedizinischen Verfahren. Als begleitende, ergänzende Therapiemaßnahme hat sie das Ziel, die Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Nährstoffen in optimalen Konzentrationen sicherzustellen. Unter einer ganzheitlichen Sichtweise setzt sie auf Prävention und arbeitet nur mit natürlich im Körper vorkommenden Substanzen, die der Organismus für ein normale Funktion benötigt wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, ungesättigte Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme. Dadurch können im günstigsten Fall Krankheiten verhütet oder die Heilung von Krankheiten unterstützt werden.

Die Bedeutung der Orthomolekularen Medizin hat weltweit in den letzten Jahren stark zugenommen. Dies erklärt sich einerseits durch den großen Nutzen von Mikronährstoffen in der Prävention und der begleitenden Behandlung vieler Krankheiten und andererseits durch ihre Nebenwirkungsfreiheit sowie die wachsende Unzufriedenheit einer großen Zahl von Patienten mit der konservativen Schulmedizin.

Orthomolekulare eignet sich deshalb hervorragend als Ergänzung zu präventiven Konzepten, die auf Lebensstiländerungen bauen und einer patientenorientierten Schulmedizin nahestehen; sie ist auch im Rahmen zukunftsorientierter Therapiekonzepte vor allem bei vielen lebensstilbeeinflussten Krankheiten wirkungsvoll einsetzbar. Die Wirkung orthomolekularer Substanzen ist in vielen großen Studien vor allem aus englischsprachigen Ländern nachgewiesen.

 

Erhöhter Nährstoffbedarf bzw. -mangel kann z. B. entstehen im Zusammenhang mit

  • Bestehenden Erkrankungen (s. u.)
  • Einseitiger Ernährung („Fast Food“, Diäten)
  • Mangelernährung im Alter
  • Entwicklung und Wachstum im Kindesalter
  • Rekonvaleszenz
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Starke seelische und körperliche Stressbelastungen
  • Übermäßigem Konsum von Genussgiften wie Alkohol, Nikotin u. a.

 

Therapieeinsatz

Grundlage der Verordnung ist immer ein nachgewiesener Nährstoffmangel durch eine Blutanalyse, das Vorliegen einer Erkrankung, die auf einen Mangel hinweist bzw. mit ihm einhergeht oder ein erhöhter Bedarf. Generell wird vor jeder orthomolekularen Therapie der Ist-Status und der Bedarf über eine Laboranalyse festgestellt.

Die Gabe von Mikronährstoffen erfolgt im physiologischen, d. h. niedrigen Dosisbereich als Nahrungsergänzungsmittel, als bilanzierte Diät oder in sehr hohen Dosen (über die 3-fache Menge der üblichen Nährstoffempfehlungen der Ernährungsgesellschaften hinaus) als pharmakologisch wirksames apothekenpflichtiges Arzneimittel.  Sie erfolgt über einen i. d. R. begrenzten Zeitraum als Tablette, Kapsel, Trinklösung oder wird mitunter auch als Injektionen (z. B. B-Vitamine) oder Infusionen (z. B. Vitamin C) verabreicht. Durch eine Zusammenarbeit mit einem der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der pharmazeutisch-orthomolekularen Medizin wird für den einzelnen Patienten, je nach Bedarf, eine individuelle Medikation in einem Medikament entwickelt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte in keinem Fall Ersatz für eine ausgewogene und vollwertige Ernährung sein!

 

Anwendungsbeispiele/Indikationen

Dazu zählen alle Lebenssituationen oder Erkrankungen, die durch eine optimale Zufuhr mit Nährstoffen positiv beeinflusst werden können, beispielsweise:

  • Aufbau und Kräftigung des Körpers
  • Entgiftung und Ausleitung von Schwermetallen
  • Entzündungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthritis, Arthrose, Rheuma
  • Erkrankungen des Verdauungstrakts (Malassimilation bestehend aus Maldigestion und Malresorption)
  • Hauterkrankungen
  • Herz- Kreislauferkrankungen
  • Muskelkrämpfe
  • Osteoporose
  • Psychische Erkrankungen wie Angstzustände und Depressionen
  • Steigerung der Abwehrkräfte
  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes, erhöhte Blutfettwerte
  • Begleitend bei Tumorerkrankungen
  • Vorzeitiges Altern (Anti-Aging-Therapie)
  • Wundheilungsstörungen

Allergie- und Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie gehört zu den Reiz- und Regulationstherapien. Bei der Eigenbluttherapie ist der zugeführte Reiz eine winzig kleine Menge eigenen Blutes. Der Körper versucht daraufhin seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Das eigene Blut wird als „fremd“ erkannt, was den Körper dazu veranlasst, den Reiz zu überwinden und anschließend einen Heilungsprozess einzuleiten.

Bei der Eigenblut-Therapie werden einige Milliliter Blut aus der Armvene entnommen. Anschließend wird dieses Blut dem Körper in Form einer muskulären Injektion (i.m.) oder als Injektion unter die Haut (s.c.) wieder zurückgegeben.

Das Eigenblut kann sowohl unbehandelt als auch behandelt reinjiziert werden. Bei der Therapie mit behandeltem Blut wird dem entnommenen Blut ein homöopathisches oder pflanzliches Mittel zugefügt. Die Wahl des Mittels ergibt sich aus dem Krankheitsbild des Patienten.

 

Wirkungsweisen der Eigenbluttherapie

Das injizierte Eigenblut gibt dem Körper kleinste Reize. Hier ist dann das Abwehrsystem gefragt. Dieses reagiert und muss sich mit dem eingedrungenen Reiz, sprich dem eigenen Blut auseinandersetzen. Die Leukozytenzahl erhöht sich dabei, es werden vermehrt Antikörper gebildet, eventuell steigt sogar die Körpertemperatur etwas an. Parallel wird ein Heilungsprozess eingeleitet. Manchmal kommt es vor, dass nach der ersten Injektion oder auch nach einer oralen Einnahme eine sogenannten Erstverschlimmerung auftritt, die jedoch rasch ins Gegenteil umschlägt.

 

Beste Erfolge bei der Allergiebehandlung

Als besonders erfolgreich und nachhaltig in der Wirkung erweist sich die Eigenblut-Therapie bei der Behandlung von Allergien jeglicher Art. Dabei wird dem Patienten etwas Blut (ca. 1-5 ml) aus der Vene entnommen, mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch versetzt, verschüttelt und in den Gesäßmuskel oder unter die Haut zurückgespritzt. In besonders akuten Fällen wird diese Therapie noch durch eine vorausgehende Vitamin C-Hochdosis-Infusion unterstützt.

Bei der Allergie-Behandlung wird die Eigenbluttherapie als ein sogenanntes Training für das Immunsystem gesehen. Das Immunsystem soll wieder dazu gebracht werden, nicht über zu reagieren, wie dies bei einer Allergie der Fall ist, sondern wieder eine ganz normale Abwehrleistung hervorzubringen. Ebenso ist es wichtig, bei einer Allergiebehandlung in der allergiefreien Zeit mit der Eigenbluttherapie zu beginnen.

 

Einsatzbereiche:

  • Allergien, egal welcher Art, Heuschnupfen
  • geschwächtes Immunsystem oder verzögerter Rekonvaleszenz
  • akuten und chronischen Infektionen / Asthma
  • hoher Anfälligkeit von Erkältungskrankheiten
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis (atopisches Ekzem) und Psoriasis (Schuppenflechte)
  • rheumatische und chronisch entzündliche Erkrankungen (degenerative Prozesse)
  • Durchblutungsstörungen
  • Klimakterischen Bescherden
  • Viruserkrankungen (Herpes Zoster)
  • Depressionen

 

Gegenanzeigen/Kontraindikationen

Die Eigenbluttherapie sollte nicht eingesetzt werden bei

  • Blutgerinnungsstörungen
  • Venenentzündungen
  • stark zehrenden Erkrankungen
  • bei Gerinnungsstörungen
  • Einnahme von Glukokortikoiden
  • Einnahme von Blutverdünnungsmitteln
  • Einnahme von Immunsuppressiva Gegenanzeigen/Kontraindikationen

 

Nicht alle hier genannten Gegenanzeigen schließen eine Ozontherapie vollkommen aus. Ich führe vor jeder Behandlung ein ausführliches Gespräch mit Ihnen und prüfe, ob und in welcher Form eine Ozonbehandlung in Betracht gezogen werden kann.